Schwäbisch Hall kann stolz sein auf seine engagierte Jugend von Fridays for Future.

Es ist bemerkenswert welch umfangreiches Programm diese jungen Leute für 11 Tage „Festival for Future“ auf die Beine gestellt haben. Ich kann nur erahnen, welche Arbeit im Vorfeld, währenddessen und danach, trotz Schule, Prüfungen und privaten Verpflichtungen geleistet wurde. Kommunikation und Absprache mit Behörden, Einholen von Genehmigungen, Organisation von Vorträgen wie mit Carla Hinrichs und Ruth Michel und viele weitere Programmpunkte sowie Öffentlichkeitsarbeit sind nur ein paar wenige Aufgaben die mir spontan einfallen und gewiss noch viel mehr. Hier lernen die jungen Menschen etwas für das Leben. Sogar, wie man souverän mit nächtlichen, rechtsextremen und betrunkenen Aggressoren und einer zögerlichen Polizei umgeht.
Umso bedauerlicher, dass elf Tage vielfältiges Programm gerade mal für einen dürftigen zusammengefassten Artikel in unserer Lokalzeitung, dem Haller Tagblatt Platz gefunden hat. Das, liebe Redaktion, wird dem Wirken unserer engagierten Jugend nicht gerecht.
Die Medien verstehen sich als vierte Gewalt und sind für eine engagierte und informierte Zivilbevölkerung und damit für unsere Demokratie unverzichtbar.
Den jungen Menschen von Fridays for Future gehört meine uneingeschränkte Hochachtung. Sie zeigen, wie man Verantwortung übernimmt und das verdient mehr als eine Randnotiz. Ich appelliere an das Haller Tagblatt: Geben Sie diesem Engagement den Raum, den es verdient. Unsere Demokratie, die immer mehr unter Druck gerät, braucht solche Stimmen und eine Lokalzeitung, die sie hörbar macht.
Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde dem HT als Leserbrief zugesandt

