Wie die CDU sich halbiert hat…


Im Artikel von Norbert Acker „Reaktionen auf politisches Erdbeben“ vom 07.09.36 im Haller Tagblatt, sucht Christian von Stetten, MdB der CDU für den Wahlkreis Schwäbisch Hall-Hohenlohe, in seiner Stellungnahme, die Schuld für den katastrophalen Wahlausgang seiner Partei beim Koalitionspartner:
Nach 37,1 Prozent im Jahr 2021 kommt die Union nur noch auf 17,2 Prozent.  Solange sich „die SPD-Minister in der Bundesregierung weiterhin weigern, bei den Themen Migration, Kriminalitätsbekämpfung und Bürgergeld echte Reformen umzusetzen“, werde sich dies auch bei den anstehenden Landtagswahlen fortsetzen.

Daraufhin habe ich folgenden Leserbrief  geschrieben:
Die CDU hat eine historische Klatsche bei der Landtagswahl in Sachsen Anhalt bekommen. Das Wahlergebnis, wie Hr. v. Stetten dies tut, dem Koalitionspartner auf Bundesebene zuzuschreiben, ist, aus meiner Sicht, erbärmlich. Stattdessen sollte die CDU die Ursachen in ihrer Regierungsarbeit und ihrem Kanzler verorten. Die sog. Reformen schützen Reiche, gehen zu Lasten der Mehrheit der Bürger*innen und schüren Existenzängste. Dazu kommt noch die arrogante, empathielose  Art der Kommunikation des Kanzlers. 
Noch wäre eine Kursänderung möglich, hinsichtlich der Regierungsarbeit, der Kommunikation mit den Bürgern und mit einem Prüfverfahren auf Verfassungstreue der A*D. Allein mir fehlt der Glaube.


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